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Bei Blechschäden
ist der Karosserie- und Fahrzeugbauer besonders gefragt. Denn die
Fahrzeugreparatur ist sein Spezialgebiet. Da ist eine Beule schnell
beseitigt und wenn es etwas zu schweißen gibt, weiß
er auch bestens Bescheid. Und in ganz schlimmen Fällen bringt
er Autos auch auf die Streckbank, um den Rahmen zu richten.
Aber dieser
Beruf hat nicht nur mit der Reparatur von Unfallautos zu tun, sondern
genauso mit der Neuanfertigung von ganzen Fahrzeugen. Feuerwehrwagen
zum Beispiel entstehen aus Serien-Lkws, die aufgeschnitten und verlängert
werden. In anderen Fällen liefert die Industrie Führerhäuser,
Antriebsaggregate und den Unterboden. Lauter Einzelteile also, aus
denen der Karosserie- und Fahrzeugbauer das komplette Fahrzeug zusammensetzt.
Mehr als 70 Prozent aller deutschen Nutzfahrzeuge haben einen Aufbau
aus dem Handwerk.
Sonderanfertigungen
sind ein weiterer Aufgabenbereich. Solche Aufträge kommen aus
den verschiedensten Gründen, sei es, weil jemand ein Serienfahrzeug
durch Tuning aufwerten möchte, weil sich jemand mit einer mobilen
Würstchenbude selbständig machen will oder aber, weil
ein Politiker ein gepanzertes Spezialfahrzeug braucht. Ein weiteres
Tätigkeitsfeld: der Bau von Behindertenfahrzeugen. Mit Spezialarmaturen,
Hebebühnen und anderen Sonderausstattungen verhilft dieses
Handwerk behinderten Menschen zu einem Stück mehr Mobilität.
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