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Eine Säge
ist schnell hergestellt: Einfach das vorgestanzte Sägeblatt
in den Holzgriff gesteckt - und schon kann der Tischler seiner Arbeit
nachgehen. Ganz so einfach ist der Berufsalltag des Werkzeugmachers
aber nicht.
Statt gebräuchlicher
Hauswerkzeuge fertigt er vor allem Spezialwerkzeuge, mit denen Produktionsmaschinen
bestückt werden. Er schafft die Voraussetzungen für eine
qualitativ hochwertige Serienproduktion. Mit seinen Werkzeugen werden
verschiedene Produkte von Maschinen gestanzt und geschnitten, bis
sie die richtige Form haben.
Dabei ist es
wichtig, dass alle Werkzeuge und Formen die gleiche Maßgenauigkeit
haben. Denn weicht der Werkzeugmacher auch nur einen Bruchteil von
seiner Vorlage ab, kommen die Maschinen durcheinander. Daher ist
Präzision die oberste Devise. Sie begleitet den Werkzeugmacher
nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Montage, Überprüfung
und Reparatur von Schablonen und Mess- und Prüfwerkzeugen.
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